24.04.26 | »Leibniz – Chronik eines verschollenen Bildes« von Edgar Reitz: Eine Podiumsdiskussion in der Bayerischen Akademie der Schönen Künste
Am 17. März 2026 zeigte die Bayerische Akademie der Schönen Künste in einer gemeinsamen Veranstaltung mit der Bayerischen Akademie der Wissenschaften den Film LEIBNIZ – CHRONIK EINES VERSCHOLLENEN BILDES (2025) von Edgar Reitz. Zum Inhalt: Im Auftrag der Kurfürstin Sophie von Hannover soll der große Denker Gottfried Wilhelm Leibniz porträtiert werden. Allerdings steht dem Gelehrten ganz und gar nicht der Sinn danach. Während der Sitzungen für das Gemälde entbrennt zwischen dem Philosophen und der jungen Malerin ein leidenschaftlicher Kampf um die Wahrheit in Bild und Abbild, Realität und Kunst. Mit seinem Leibniz-Porträt widmet sich Edgar Reitz einem der einflussreichsten Universalgelehrten der Neuzeit. Der Film ist ein ebenso kluger wie gewitzter Schlagabtausch zwischen Gelehrten und Künstlern und zeigt dabei die unzähligen Facetten des Gottfried Wilhelm Leibniz. Ein Film über die Freude des Denkens.
Im Anschluss an die Vorführung fand eine Podiumsdiskussion statt, die wir in Zusammenarbeit mit der BAdSL aufgezeichnet haben und die Sie sich hier vollständig anschauen können. Diskussionsteilnehmer: Horst Bredekamp, Kunsthistoriker und Bildwissenschaftler; Gert Heidenreich, Schriftsteller und Drehbuchautor des Films; Kärin Nickelsen, Lehrstuhlinhaberin für Wissenschaftsgeschichte an der LMU München; Edgar Reitz, Filmemacher und Autor; Edgar Selge, Schauspieler und Schriftsteller. Moderation: Philip Gröning, Direktor der Abteilung Film- und Medienkunst an der Bayerischen Akademie der Schönen Künste.
Edgar Reitz schrieb am 23. April 2026: »Das sehr gelungene und tiefgreifende Filmgespräch wurde von Robert Fischer dokumentiert und ist jetzt auf der Homepage der Akademie abrufbar. Besonders die Beiträge von Prof. Horst Bredekamp sind bemerkenswert. Bredekamps Bücher über Leibniz waren bei der Planung meines Films oft eine Quelle der Inspiration. Dass der fertige Film auf diesem Niveau wahrgenommen wird, erfüllt mich mit großer Freude und Dankbarkeit.«